Drei gute Gründe sprechen für einen Kerntemperaturfühler beim Backen – auch und gerade im Stikkenofen. Da ist zum einen die zielgerichtete Optimierung des Backergebnisses, z.B. bei Hefegebäcken, Kastenbroten oder Massen. Da ist zum zweiten die Sicherheit, dass geforderte Mindesttemperaturen im Kern tatsächlich erreicht sind. Und zum dritten die denkbar einfache Dokumentation.
In der Praxis kann das folgendes bedeuten: Nehmen wir zum Beispiel Nusszöpfe. Die sind ja dann optimal gebacken, wenn sie innen zwar noch schön saftig, aber gleichzeitig verlässlich durchgebacken sind. Von außen hat aber selbst der Profi gelegentlich Mühe, den exakt richtigen Zeitpunkt zu erkennen. Er sieht ja nur die Oberfläche. Also gibt er vorsichtshalber lieber ein paar Minuten Backzeit zu – und verschenkt auf diese Weise womöglich Feuchte und Saftigkeit. Das gilt freilich auch für andere Hefegebäcke, für Käsekuchen, Stollen oder Wiener Böden.
Und so geht es:
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