MIWE: Ausgezeichnet für die Zukunft aufgestellt

Das inhabergeführte Unternehmen aus Franken ist mit seiner zukunftsorientierten Handlungsweise Gewinner des Ideenwettbewerbs „Fachkräfteinitiative in ostdeutschen Zukunftsfeldern". Aus 85 eingereichten Projekten wurde MIWE als eines von zehn Unternehmen mit dem 100.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet. Bei der offiziellen Festveranstaltung in Berlin überreichte Dr. Thomas de Maizière, damaliger Bundesinnenminister, Vertretern von MIWE und deren Netzwerkpartnern die Urkunde.

Zusammen mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. und der Institution Neue Arbeit Thüringen e.V. hat MIWE ein tragfähiges und überzeugendes Konzept zum neu entstandenen Ausbildungsberuf Produktionstechnologe und dessen zukünftiger Weiterentwicklung abgegeben. Damit wird das Engagement, mit dem MIWE sich in den letzten Jahren der Nachwuchsförderung, der Aus- und Weiterbildung im Unternehmen sowie der gezielten Unterstützung neuer Berufsfelder gewidmet hat, nun auch von offizieller Stelle gewürdigt.

„Mit dem Preisgeld werden wir die eingeschlagene Richtung weiterverfolgen und haben drei Säulen gebildet. Ein Teil des Geldes werden wir im Bereich Ausbildungsmarketing einsetzen, um weitere Firmen für den Ausbildungsberuf zu gewinnen, und damit das Berufsbild nachhaltig zu verankern. Natürlich ist es wichtig, dass die Ausbildung kontinuierlich an die ständig wechselnden Herausforderungen angepasst wird. Aus diesem Grund fließt ein Teil des Geldes in die Ausbildung selber. Die dritte in die Zukunft gerichtete Säule beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung des Berufsbildes. An der FH Schmalkalden wird ein entsprechender Studiengang ausgearbeitet", wirft Stefan Wirtheim, Werksleiter MIWE Meiningen, einen Blick in die Zukunft.
„MIWE zeichnet sich schon immer als Impulsgeber der backenden Branche aus. Durch dieses ausgezeichnete Engagement konnten wir wieder einmal beweisen, dass wir mit unseren Entscheidungen die Branchenentwicklung maßgeblich und marktorientiert vorantreiben. Auch haben wir uns intensiv mit unseren Produktionsabläufen beschäftigt und konnten durch Optimierungsprozesse die Verfügbarkeit unserer Produkte am Markt weiter steigern - ein absoluter Mehrwert für unsere Kunden", macht Wirtheim den zusätzlichen Gewinn für das Unternehmen MIWE und deren Kunden deutlich. Lorenz Scheller wird derzeit als erster Azubi in Meiningen zum Produktionstechnologen ausgebildet und hat als eines der wichtigsten Projekte während seiner Ausbildung die Prozessoptimierung bei den im Werk Meiningen hergestellten Backstationen mitbegleitet. Durch den deutlichen Seriencharakter verzeichnen die Backstationen eine schnellere Verfügbarkeit im Markt und das trotz einer hohen Anzahl an Produktvarianten.

MIWE hat frühzeitig die Bedeutung optimierter und sicherer Produktionsprozesse erkannt. Das Werk in Meiningen gehörte 2008 zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die die Ausbildung zum Produktionstechnologen aufgenommen haben. "Ich bin von der Notwendigkeit des neuen Berufsbildes absolut überzeugt. Wir gehen mit der Zeit und bleiben wettbewerbsfähig. Mit unserem qualifizierten Nachwuchs können wir Innovationen noch schneller in anspruchsvolle, marktgerechte Produkte umsetzen, die Qualität der Produkte verbessern, Schnittstellenverluste reduzieren und die Robustheit der Produktionsprozesse nachhaltig steigern", führt Stefan Wirtheim, weiter aus. Das mittlerweile weltweit agierende Unternehmen bekennt sich mit diesem Engagement auch zum Ausbau und Förderung der drei deutschen Standorte in Arnstein, Meiningen und Bräunlingen.